Schon zahlreiche Kulturen wie die alten Ägypter, Babylonier, Sumerer,
Inder und Chinesen, die Inka und Maya befassten sich mit Astrologie,
die damals zum Großteil eine Einheit mit der Astronomie bildete.
Die Beobachtung der leuchtenden Himmelskörper wurde benutzt, um
genauere Kenntnisse über Lebensgesetze zu erlangen.
Die Begriffe Astronomie und Astrologie waren etwa bis zum 17.
Jahrhundert nahezu austauschbar, wobei die Astronomie eher
mathematisch und die Astrologie philosophisch gesehen wurde.
Bis Nikolaus Kopernikus das neue Weltbild begründete (ca. 1500 n.
Chr.), in dem nicht die Erde, sondern die Sonne den Mittelpunkt
unseres Planetensystems bildet, galt das Weltbild des Ptolemäus (2.
Jh. n. Chr.), in dem sich alle Planeten einschließlich der Sonne,
um die Erde drehen.
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Mit diesem symbolischen Bild arbeitet die Astrologie:
Der Stand der Gestirne bei der Geburt eines Menschen von der Erde
aus gesehen und deren auf Urprinzipien beruhendem Einfluss auf das
menschliche Leben. Jeder Mensch erlebt diese Einflüsse
differenziert.

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